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	<description>Daniels Blog, Hertas homöopathische Praxis, Familien-Webmail...</description>
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		<title>Wie archiviere ich meine Daten?</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 18:46:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Frage wird immer wieder an mich herangetragen: Wie archiviere ich meine Fotos oder meine Musik oder wichtige Dokumente auf eine wirklich dauerhafte Art und Weise? Welches Speichermedium taugt dafür am besten? CD? DVD? externe Festplatte? USB-Stick? Nun, so einfach ist die Frage nicht zu beantworten. Es gibt dabei verschiedene Aspekte zu berücksichtigen, wenn man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Frage wird immer wieder an mich herangetragen: Wie archiviere ich meine Fotos oder meine Musik oder wichtige Dokumente auf eine wirklich dauerhafte Art und Weise? Welches Speichermedium taugt dafür am besten? CD? DVD? externe Festplatte? USB-Stick?</p>
<p>Nun, so einfach ist die Frage nicht zu beantworten. Es gibt dabei verschiedene Aspekte zu berücksichtigen, wenn man sicherstellen will, dass die grossartigen Fotos oder die Musikschätze auch in 10 Jahren noch benutzt werden können. <span id="more-1849"></span>Zum einen braucht man dafür Datenträger, die so lange überleben, ohne die Speicherfähigkeit zu verlieren, und  andererseits ist gar nicht unbedingt klar, ob die Bildbearbeitungssoftware, die es in 10 Jahren gibt, mit den heutigen RAW-Format-Bildern umgehen kann. Oder noch schlimmer, ob das Dateiformat, in dem Apples iTunes-Store die Musik verkauft, in 10 Jahren noch abgespielt werden kann. Da habe ich, ehrlich gesagt, so meine Zweifel.</p>
<p>Archivtaugliche Formate sind meiner Meinung nach nur die verbreitetsten Formate von jedem Typ. Das wäre dann ungefähr:</p>
<ul>
<li>für Bilder: JPG</li>
<li>für Audio: MP3</li>
<li>Für Videos: Hier hat sich noch kein klarer Favorit herausgebildet. Auf diesem Gebiet ist noch einiges in Bewegung.</li>
<li>für Textdokumente: PDF (und hier insbesondere das so genannte PDF/A-Format)</li>
<li>für Tabellen oder ähnlich strukturierte Daten: CSV</li>
</ul>
<p>Wenn es geht, wäre es empfehlenswert, alle Daten in zwei verschiedenen Formaten abzuspeichern. Etwa das Rohdatenformat RAW bei Fotos, so wie es die Kamera liefert, sowie zusätzliche eine JPG-Version. Oder Textdateien im Word-Format .docx sowie zusätzlich als PDF.</p>
<p>Was das Speichermedium betrifft: Hier sollte man auf keinen Fall auf ein einziges Medium vertrauen. Die aktuell klassischen Langfrist-Speichermedien sind:</p>
<ul>
<li>CDs: mit 700MB Speicherkapazität eher klein. CD-Laufwerke wird es vermutlich aber noch lange geben. Daher empfehlenswert. Empfindlich auf Wärme und Feuchtigkeit. Keinesfalls an der Sonne lagern.</li>
<li>DVDs: mit 4GB bis 8GB (doppelseitig) schon brauchbare Kapazität. Je nach Hersteller unterschiedliche Qualität und daher für den Laien kaum abschätzbar, ob auch in Jahren noch lesbar. Vorsicht! Empfindlich auf Wärme und Feuchtigkeit. Keinesfalls an der Sonne lagern.</li>
<li>BDs (Blue Ray Discs): mit 25GB bis 50GB (doppelseitig) gute Kapazität. Noch sehr jung, daher noch keine langfrist-Erfahrungen.</li>
<li>USB Memory Sticks: aktuell bis 256GB Kapazität, gilt als sehr langlebig und zuverlässig. Es stellt sich höchstens die Frage, ob die USB-Schnittstelle irgendwann abgelöst wird durch etwas anderes.</li>
<li>Externe Festplatten: mit aktuell bis 2000GB (2TB) für aktuelle Bedürfnisse beinahe unbegrenzte Kapazität. Bei schonender Behandlung auch langfristig zuverlässig. Achtung, Festplatten sind stoss-, wärme-, und feuchtigkeitsempfindlich. Persönlich halte ich das aber für die verlässlichste Lösung.</li>
</ul>
<p>Früher gerne für diesen Zweck benutzt wurden Disketten und Magnetbänder. Beides muss man aber heute als veraltet ansehen. Wer hat heutzutage noch ein Diskettenlaufwerk in seinem PC?</p>
<p>Grundsätzlich muss man sagen, dass man seine Daten immer auf mindestens drei verschiedenen Datenträgern speichern sollte. Der erste davon ist natürlich der Computer, auf dem man am häufigsten arbeitet, dort braucht man direkten Zugriff. Der zweite ist eine externe Festplatte und der dritte ein Memory Stick oder ein optisches Laufwerk. Nutzen Sie verschiedene Datenträger, um das Risiko zu verteilen.</p>
<p>Idealerweise lagert man einen davon ausser Haus, damit man auch im Katastrophenfall, etwa bei Überschwemmung, Wasserschaden oder Brand, noch etwas in der Hand hat. Vielleicht kann man ein paar DVDs bei Verwandten oder Freunden lagern. Das ist zwar umständlich und erfordert grosses Vertrauen. Davon, die Daten zu verschlüsseln, sollte man hingegen absehen — weil, wer garantiert einem, dass man die Daten in 10 Jahren noch entschlüsseln kann? Dass es die für die Entschlüsselung erforderliche passende Software noch gibt? Man kann aber auch Speicherdienste im Internet dazu benützen, etwa mydrive.ch, jungledisk.com, nomadesk.com, carbonite.com, crashplan.com oder wuala.com.</p>
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		<title>Vorsicht vor Scareware</title>
		<link>http://www.heiniger-net.ch/archives/1835</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 21:01:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>

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		<description><![CDATA[In der letzten Zeit gibt es vermehrt so genannte Scareware (Angsmachende Software). Der Begriff bezeichnet Software, die einem eine Bedrohung vortäuscht und so Angst einjagt, und verspricht, gegen Bezahlung die Bedrohung zu beseitigen. Am häufigsten gibt es dies in der Form, dass eine Software sich als Antivirusprogramm ausgibt, das mehrere bis hunderte von Viren auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der letzten Zeit gibt es vermehrt so genannte Scareware (Angsmachende Software). Der Begriff bezeichnet Software, die einem eine Bedrohung vortäuscht und so Angst einjagt, und verspricht, gegen Bezahlung die Bedrohung zu beseitigen. Am häufigsten gibt es dies in der Form, dass eine Software sich als Antivirusprogramm ausgibt, das mehrere bis hunderte von Viren auf dem eigenen Computer festgestellt haben will, und die gegen eine Gebühr die Virus-Entfernungsfunktion zu aktivieren verspricht. Wenn man bezahlt, dann tritt tatsächlich Ruhe ein, der Virenbefall wird dann als behoben gemeldet.</p>
<h3>Wie sieht sowas aus?</h3>
<p>Ich habe selber schon eine solche Software auf dem Computer eines meiner Kunden vorgefunden. Sie hat tatsächlich hunderte von Viren festzustellen behauptet. Was mir in der Tat Angst einjagte. <span id="more-1835"></span>Aber äusserst misstrauisch machte mich die Tatsache, dass ich diese Software nicht selber installiert hatte, im Gegenteil, hatte ich doch persönlich eine andere Antivirussoftware installiert, nämlich AVG. Diese war aber ruhig und hat keine Bedrohung feststellen können. Daraufhin habe ich im Internet zum einen nach dem angeblichen Namen der neu installierten Antivirensoftware gegoogelt, und prompt konnte ich nachlesen, dass es sich dabei um einen Fake handle und dass eine Deinstallation schwierig sei. Ich bin daraufhin den sichersten Weg gegangen, habe die Festplatte des betreffenden Computers formatiert und das Betriebssystem und alle Software neu installiert. Das ging dort einigermassen problemlos, weil die Nutzdaten auf einem Serverlaufwerk lagen.</p>
<h3>Infektionswege</h3>
<p>Wie kommt so eine üble Software auf meine Festplatte? Nun, da kommen die üblichen Infektionswege in Frage:</p>
<ul>
<li>Erst mal kann es ein Anhang eines Emails, das man zugeschickt bekommt, sein. Was wiederum besagt, dass man unbekannte Anhänge, die man unerwartet zugeschickt bekommt, keinesfalls öffnen sollte.</li>
<li>Aber sie kann auch im Internet als der neue tolle Virenscanner angepriesen und zum Download feilgeboten werden. Die Scareware-Verbrecher produzieren gerne ganze Webseiten, um ihr “Produkt” zu bewerben.</li>
<li>Wenn man bereits infiziert ist, kann dieser Virus möglicherweise selbsttätig solche weitere bösartige Software herunterladen und installieren.</li>
<li>Ausserdem sind sogar so genannte Drive-by-Infektionen möglich, wenn man gehackte Webseiten ansurft. In so einer Situation kann es vorkommen, dass man von der Infektion überhaupt nichts merkt.</li>
<li>Es sind schon Fälle bekannt geworden, wo Leute telefonisch angerufen und aufgefordert wurden, ihren Virenschutz zu deinstallieren und durch den am Telefon angebotenen zu ersetzen.</li>
</ul>
<p>Solche Scareware versucht bei der Installation gerne, einen allfällig bereits vorhandenen Virenwächter zu deaktivieren. Das fällt in der Regel ja auch einigermassen leicht, weil viele Leute nach wie vor mit Administratorrechten arbeiten.</p>
<h3>Wie soll man reagieren</h3>
<ul>
<li>Das wichtigste ist, dass man sich selber von einer bekannten Quelle eine Antivirus-Software beschafft und installiert und danach in erster Linie dieser vertraut. Zusätzlich sollte man immer wieder kontrollieren, ob diese Software immer noch läuft und aktiv ist. Die regelmässig nachgeladenen Virendefinitionsdateien sollten beispielsweise nicht älter als ein paar Tage sein.</li>
<li>Wenn man aufgefordert wird, zusätzliche Antivirussoftware zu installieren, sollte man hellhörig werden und ablehnen.</li>
<li>Wenn irgend eine Webseite oder eine sonstige Meldung behauptet, man habe Viren, besonders vorsichtig sein: Kommt die Meldung vom eigenen Antivirusprogramm? Sicher? Dann kann man wahrscheinlich der Meldung vertrauen, sonst nicht. Und selbst dann muss das nicht stimmen, weil sich Antivirenprogramme auch schon mal täuschen können. Ausserdem: Wenn das eigene Antivirusprogramm einen Virus meldet, dann hat es ihn bereits unschädlich gemacht und man muss sich keine Sorgen machen.</li>
<li>Fordert einen die Virenwarnung auf, zur Freischaltung zusätzlicher Funktionen, die den Virus entfernen, Geld zu bezahlen? Da muss etwas faul sein!</li>
<li>Telefonische Aufforderungen, das Antivirenprogramm zu wechseln, ablehnen.</li>
</ul>
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		<title>Meine Mail soll nicht als Junk ankommen</title>
		<link>http://www.heiniger-net.ch/archives/1831</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Aug 2010 20:29:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>

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		<description><![CDATA[Kürzlich hat mich ein Bekannter gefragt: Was kann ich tun, um zu verhindern, dass meine Mails beim Empfänger als Junk-Mail ankommen? Meine Antwort: Wenig bis gar nichts, weil du darauf keinen Einfluss hast. Ob eine Mail als Junk eingestuft wird oder nicht entscheidet rein der Empfänger, nicht der Absender. Genauer gesagt, normalerweise entscheidet das entweder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kürzlich hat mich ein Bekannter gefragt: Was kann ich tun, um zu verhindern, dass meine Mails beim Empfänger als Junk-Mail ankommen?</p>
<p>Meine Antwort: Wenig bis gar nichts, weil du darauf keinen Einfluss hast. Ob eine Mail als Junk eingestuft wird oder nicht entscheidet rein der Empfänger, nicht der Absender. Genauer gesagt, normalerweise entscheidet das entweder der empfangende Mailserver (im konkreten Fall hotmail) oder die Mailclientsoftware, wenn man denn eine benutzt (also z.b. Microsoft Outlook mit einem entsprechenden Spamschutz-Plugin).</p>
<p>In beiden Fällen muss der Empfänger sich selber darum kümmern, ob eine gewünschte Mail als <em>Spam </em>(unerwünscht) oder <em>Ham </em>(erwünscht) beurteilt worden ist — und kann dann in der Regel auch seinen Spamfilter entsprechend korrigieren, indem er ihm bewusst mitteilt, jene bestimmte Mail, die als Spam beurteilt worden sei, sei eben gerade NICHT Spam (und umgekehrt).</p>
<p>Wenn der Empfänger also Mails nicht kriegt, die er eigentlich erwartet, dann muss er in seinem Postfach nach dem Spam-Ordner fahnden und nachschauen, ob die Mail vielleicht unbeabsichtigt dort gelandet ist. Und wenn ja, dann muss er versuchen, dem Spam-Filter mitzuteilen, dass der falsch geurteilt habe, damit dasselbe in Zukunft nicht mehr passiert. Und umgekehrt kann er bei Mails, die in der inbox gelandet sind, die er aber für Spam hält, eben gerade diese Tatsache auch über irgend einen Button oder so mitteilen. Dann werden solche Mails in Zukunft direkt im Spam-Ordner landen. <strong>Er kann hingegen nicht von dir verlangen, die Mail nicht als Spam zu versenden, weil du als Absender eben genau darauf keinen Einfluss hast. Das wäre ja noch schöner. Dann würden alle Spammer ihre Mails als nicht-Spam kennzeichnen.</strong></p>
<p>Nebenbei: Spam oder Junk — das ist dasselbe, nämlich unerwünschter Werbemüll. Die einen nennen es so oder so.</p>
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		<title>Ferien auf Korfu</title>
		<link>http://www.heiniger-net.ch/archives/1627</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 17:40:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Home stories]]></category>

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		<description><![CDATA[Ab Mitte Juni war ich mit meiner Frau für drei Wochen auf Korfu in den Ferien, wie auch schon vor zwei Jahren. Korfu ist eine griechische Insel im ionischen Meer, gleich vor Igoumenitza an der Grenze zu Albanien. Hier ein längerer Bericht, der gerne auch als Empfehlung und kleiner Reiseführer genommen werden darf. Unsere Freunde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ab Mitte Juni war ich mit meiner Frau für drei Wochen auf Korfu in den Ferien, <a href="/archives/555/">wie auch schon vor zwei Jahren</a>. Korfu ist eine griechische Insel im ionischen Meer, gleich vor Igoumenitza an der Grenze zu Albanien. Hier ein längerer Bericht, der gerne auch als Empfehlung und kleiner Reiseführer genommen werden darf.</p>
<div>
<p><span id="more-1627"></span>Unsere Freunde Reto und Marlies haben seit mehreren Jahren ein Haus auf Korfu. Genau genommen mit einem Freund zusammen zwei Häuser, auf einem Stück Land, das ihnen gehört. In ihrem’ Haus gibt es eine Einliegerwohnung, die meine Frau und ich schon zweimal benutzen durften. Die beiden sind sehr beschäftigt, wenn sie überhaupt da sind, weshalb sie nur beschränkt als Fremdenführer in Anspruch genommen werden möchten, sondern froh sind, wenn man sich selbständig auf der Insel bewegt.</p>
<p>Der griechische Name der Insel lautet Kerkyra. Auf <a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Korfu"  target="_blank">Korfu </a>heisst die Hauptstadt gleich wie die Insel, nämlich Kerkyra oder auch <a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Korfu_(Stadt)"  target="_blank">Korfu City</a>. Alle anderen Ortschaften sind Dörfer und kleinere Städtchen, so dass es jedem klar ist, dass man, wenn man “Ich fahre in die Stadt” sagt, nach Korfu City, oder eben Kerkyra, will.</p>
<p>Hier ein Link auf Reto und Marlies’ Haus auf <a href="http://maps.google.ch/maps?q=39.64435,+19.81886&amp;iwloc=A&amp;hl=de"  target="_blank">Google Maps</a>.</p>
<p>Die langgezogene Insel lässt sich mit dem Auto von Norden nach Süden in ungefähr vier Stunden durchfahren. Es gibt zwar öffentliche Busse, aber wenn man die Insel auf eigene Faust erkunden will, ist man froh um die Flexibilität und Freiheit eines eigenen Autos.</p>
<h2>Anreise:</h2>
<ol>
<li>Flugzeug: Entweder fliegt man mit dem Flugzeug nach Korfu. Das ist rasch und unkompliziert. Wenn man zu Marlies und Reto will, dann holt einen das erste Mal Marlies in der Regel gerne direkt am Flughafen ab, falls sich das zeitlich für sie arrangieren lässt. Dafür muss man dann vor Ort ein Auto mieten, wenn man die Insel auf eigene Faust erkunden will.</li>
<li>Fähre: Oder man reist mit der Fähre von Venedig her an (etwa mit <a href="http://www.minoan.gr"  target="_blank">Minoan</a> oder <a href="http://web.anek.gr"  target="_blank">Anek</a> Lines). Die Fahrt von Zürich durch den Gotthard, an Mailand vorbei und nach Venedig dauert ungefähr sechs Stunden. Die Fähre, je nachdem ob sie zuerst nach Igoumenitsa fährt oder nicht, braucht 25 bis 28 Stunden. Auch hier kann man sich von Marlies bei der Ankunft am Hafen abholen lassen, damit man sicher den Weg zu ihrem Haus findet. Wenn man sich das zutraut, kann man den Weg natürlich auch alleine suchen, aber besonders das erste Mal, und ganz besonders nachts, wenn die Fähren aus Venedig häufig anlegen, ist das eher schwierig. Für die Mutigen hier eine Wegbeschreibung:
<ul>
<li>Erst mal muss man den Weg aus dem Hafen heraus finden. Bei der Ausfahrt muss man nach rechts in die Strasse einbiegen, diese führt von Korfu City weg.</li>
<li>nach ca. 1.1 km kommt eine grössere Kreuzung. Dort muss man nach rechts abbiegen. Auf dem Wegweiser steht Palaiokastritsa.</li>
<li>dies ist die Schnellstrasse in den Nord-Osten der Insel. Dieser muss man während 4.9 km folgen. Dort kommt ein Lichtsignal (d.h. es gab schon vorher mehrere Lichtsignale, dort einfach geradeaus drüberweg), an dem man scharf nach links abbiegen muss. Der Wegweiser ist mitTemploni angeschrieben.</li>
<li>den Temploni-Wegweisern weiterhin folgen. Nach ca. 500m nach Temploni nach rechts abbiegen.</li>
<li>nach ca. 1.3km scharf rechts abbiegen (nach wie vor Richtung Temploni)</li>
<li>jetzt kommt der trickreiche Teil: nach ca. 1.4km rechts einbiegen. Hier hat es leider keinen Wegweiser. Direkt vor der Strasse nach rechts ist ein Gebäude, das tagsüber als Getränkehandel erkennbar ist. Nachts leider nicht, weil jeglicher Hinweis fehlt, es sieht eher nach Lagerhalle aus. Ca. 50 Meter vorher beginnt die Strasse leicht anzusteigen.</li>
<li>dieser Strasse über ca. 600m folgen. Sie führt durch ein Industriegebiet. Rechts der Strasse liegt ein Betonwerk, links ein Schrottplatz.</li>
<li>grade bevor die Strasse eine Kurve nach rechts beschreibt und anzusteigen beginnt, liegt linker Hand die Einfahrt auf das Grundstück von Reto und Marlies. Vor dem Tor am einfachsten kurz hupen, dann kommt Dir jemand nach einer kurzen Weile das Tor öffnen.</li>
</ul>
</li>
</ol>
<h2>Das Grundstück:</h2>
<p>Das Grundstück von Reto und Marlies ist etwa eine Hektare gross. Sie halten auf darauf viele Tiere, etwa:</p>
<ul>
<li>die beiden Esel Willi und Thula</li>
<li>die Hunde Conti und Bones</li>
<li>die Katzen Psipsina, Mööggi und LW</li>
<li>etwa ein Dutzend Hühner</li>
<li>eine Truthenne</li>
</ul>
<p>Diese sind alle gut erzogen. Besonders vor den Hunden braucht man keine Angst zu haben, auch wenn sie eine stattliche Grösse haben und mit dem anfänglichen Gebell durchaus Furcht einflössen können. Am Anfang sind die Hunde natürlich sehr neugierig, aber nach einem Tag oder zwei gehören neue Gäste zum Haus.</p>
<p>Die Anzahl Tiere kann sich jederzeit ändern, weil Reto und Marlies öfter vernachlässigte Tiere auf der Strasse auflesen, Zuhause aufpäppeln, und nach einer Weile wieder weitergeben. Hier hat sich beispielsweise die Organisation <a href="http://www.corfuanimalwelfare.com/"  target="_blank">Ark </a>dadurch verdient gemacht, dass sie Tiere in die Niederlande (<a href="http://www.stichtingaai.nl/language.asp"  target="_blank">Stiftung Aai</a>) weitervermittelt hat. Ausserdem hat es auch eine reichhaltige und gepflegte Flora auf dem Grundstück, wo man immer wieder neues entdecken kann. Gelegentlich zieht ein Schäfer mit seiner bimmelnden Schafherde vorbei. Das Grundstück liegt im Landesinneren, in der Mitte der Insel auf der Höhe von Korfu City auf dem Gemeindegebiet von Temploni. Nach Osten und Westen dauert es mit dem Auto etwa 20 Minuten zum nächsten Strand. Beide Seiten sind touristisch ausgeschlachtet, aber auf beiden Seiten lassen sich auch ruhigere Orte finden. Ausserdem gibt es Orte, wo man mehr ausländischen Touristen findet, und andere Orte, wo mehr die Einheimischen sowie Festland-Griechen hingehen.</p>
<h2>Ausflugsziele</h2>
<p>Reto und Marlies helfen gerne dabei, eine gute Landkarte zu besorgen. Diese ist sehr hilfreich, um sich auf der Insel zu orientieren, ist sie doch, wie gesagt, gross genug, dass man sich darauf verirren kann. Es gibt viele lohnende Ziele auf der Insel, sei es um interessante Ort zu besichtigen, sei es um kleinere oder grössere Wanderungen zu unternehmen. Selbstverständlich ist es auf jeden Fall nützlich, sich einen der üblichen Fremdenführer über Korfu zu besorgen. Ein paar Dinge, die wir besonders empfehlen, sind folgende:</p>
<ul>
<li><a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sidari"  target="_blank">Der Canal d’Amour bei Sidari</a>: Im Nordwesten der Insel liegt das Städchen Sidari. Dort gibt es eine Küstenformation mit länglicher Bucht (“Kanal”) und normalerweise ziemlichem Wellengang. Von diesem Kanal geht die Sage, dass alleinstehende Frauen, die diesen Kanal durchschwimmen, kurze Zeit später den Mann ihrer Träume finden und heiraten.</li>
<li><a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pantokrator_(Berg)"  target="_blank">Pantokrator</a>: Der höchste Berg der Insel ist der Pantokrator (906 M.ü.M.). Auf dem Gipfel befindet sich ein Kloster, dessen Ruhe aber leider von einem Antennenwald gestört wird. Der Rundumblick lohnt die Mühe, sei es aufs allseitige Meer, aber auch aufs griechische Festland und auf Albanien.</li>
<li><a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Korfu_(Stadt)"  target="_blank">Korfu Cit</a>y: Die Hauptstadt ist natürlich auch einen Ausflug wert. Liebhaber von historischen Sehenswürdigkeiten gehen die alte oder die neue Festung besichtigen, der Park “Mon Repos” auf der Halbinsel Kanoni, am Ende von Kanoni die Klosterinsel Vlacherna (die auf vielen Ansichtskarten abgebildet ist) und dahinter die “Mäuseinsel” Pondikonisi. Die verwinkelten Gassen und Läden der Altstadt sind noch weitgehend unverfälscht und laden zum verweilen und erkunden ein.</li>
<li><a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pelekas"  target="_blank">Pelekas</a>: Dieses lauschige Dörfchen liegt an der Seite eines Hügels im westlichen Teil der Insel. Pelekas ist von der Hauptstadt her ausgeschildert und auch sonst von vielen Orten her. Die Hügelspitze nennt sich auch “Kaisers Thron”, weil von dort aus Kaiser Wilhelm II, der ab 1907 Besitzer des Achilleion war, den Sonnenuntergang bewundert haben soll. Und in der Tat hat man von hier aus wunderbare Aussicht auf alle Seiten, fast so gut wie vom Pantokrator aus.</li>
<li>Das <a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Achilleion_(Korfu)"  target="_blank">Achilleion</a>:  Hier handelt es sich um ein Palast oder eine Residenz, die die österreichische Kaiserin Sissi um 1890 knapp 7 km südlich der Hauptstadt Kerkyra erbauen liess. Der Palast ist sehr schön erhalten und eine Besichtigung lohnt sich, besonders auch die umgebenden gepflegten Gärten.</li>
<li><a href="http://www.corfu.de/reisebericht-korfu-korission.htm"  target="_blank">Lake Korission</a>: Im Süden der Insel, bei Limni, gibt es eine Lagune, die nur eine kleine Öffnung zum Meer hin hat. Deshalb heisst sie “Lake Korission”, obwohl es nicht wirklich ein See ist. Südöstlich davon gibt es ein grosses Gebiet mit Sanddünen, das an die Wüste erinnert.</li>
</ul>
<h2>Strände</h2>
<p>Im Bereich Meeresstrände ist Korfu äusserst vielseitig. Von grossen, touristisch ausgeschlachteten Stränden, über kleinere, eher familiären Stränden bis zu kleinen, einsamen Buchten ist alles vorhanden.</p>
<p>Generell lässt sich sagen, dass die Strände des Ostens stärker touristisch genutzt werden, als die anderen. Im Osten ist der Bereich nördlich der Hauptstadt, also die Strände von Kontokali, Gouvia und Ipsos, empfehlenswert.</p>
<p>Im Westen empfehlen wir die Strände um Pelekas herum, also Pelekas, Glyfada, Myrtiotissa, Ermones, etwas weiter nördlich auch Paleokastritsa.</p>
<p>Im Norden: Kalami, Agios Stefanos, Kassiopi, Sidari.</p>
<p>Im Süden: Limni, Agios Georgios, Kavos (Achtung: Engländer!)</p>
</div>
<p>.</p>
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		<title>Ultraschall</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 20:42:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die WM ist ja jetzt vorbei. Da kann man sich wieder um ernsthaftere Dinge kümmern. Found on YouTube: Ecografi]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die WM ist ja jetzt vorbei. Da kann man sich wieder um ernsthaftere Dinge kümmern.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/Cs0GVVknhCk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/Cs0GVVknhCk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Found on <a rel="nofollow" href="http://www.youtube.com"  target="_blank">YouTube</a>: <a rel="nofollow" href="http://www.youtube.com/results?search_query=ecografi&amp;aq=f"  target="_blank">Ecografi</a></p>
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		<title>Wie richtet man seinen neuen Computer ein?</title>
		<link>http://www.heiniger-net.ch/archives/1618</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 16:46:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>

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		<description><![CDATA[Der neue Computer ist nach Hause geschleppt, ausgepackt, und angeschlossen. Was kommt als nächstes? Genau, er will eingerichtet werden. Will heissen: Unnütze vorinstallierte Programme löschen Grundkonfiguration vornehmen Peripherie wie Drucker, Scanner, Kamera einrichten Die wichtigen Programme installieren und einrichten, wie etwa Word Dokumente,  Favoriten, Emails, Musik und so weiter vom alten auf den neuen Computer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der neue Computer ist nach Hause geschleppt, ausgepackt, und angeschlossen. Was kommt als nächstes? Genau, er will eingerichtet werden. Will heissen:</p>
<ul>
<li>Unnütze vorinstallierte Programme löschen</li>
<li>Grundkonfiguration vornehmen</li>
<li>Peripherie wie Drucker, Scanner, Kamera einrichten</li>
<li>Die wichtigen Programme installieren und einrichten, wie etwa Word</li>
<li>Dokumente,  Favoriten, Emails, Musik und so weiter vom alten auf den neuen Computer übertragen</li>
<li>Hintergrundbild und Bildschirmschoner einrichten</li>
</ul>
<p>Alle diese Dinge sind hervorragend im Tages-Anzeiger, Abschnitt “Digital” von gestern, beschrieben. <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/digital/computer/In-sieben-Schritten-den-PC-beherrschen/story/31739868"  target="_blank">Lesen Sie hier</a>.</p>
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		<title>Kuschelnde Katzen</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 16:49:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Katzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer es noch nicht gemerkt hat: Ich liebe Katzen. Deshalb veröffentliche ich immer wieder nette Dinge über Katzen, seien es meine eigenen, oder auch nette Dinge, die ich sonstwo im Internet gefunden habe. Diese Katzen hier sind nicht meine, ich habe das Video auf icanhazcheezburger.com gefunden. Letztlich ist es aber auf Youtube. icanhazcheezburger.com / youtube: Cuddling Kittehs]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer es noch nicht gemerkt hat: Ich liebe Katzen. Deshalb veröffentliche ich immer wieder nette Dinge über Katzen, seien es meine eigenen, oder auch nette Dinge, die ich sonstwo im Internet gefunden habe.</p>
<p>Diese Katzen hier sind nicht meine, ich habe das Video auf <a href="http://icanhascheezburger.com/2010/04/30/funny-pictures-cuddling-kittehs/"  target="_blank">icanhazcheezburger.com</a> gefunden. Letztlich ist es aber auf Youtube.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/6F5c3doXsvk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/6F5c3doXsvk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://icanhascheezburger.com/2010/04/30/funny-pictures-cuddling-kittehs/"  target="_blank">icanhazcheezburger.com</a> / <a rel="nofollow" href="http://www.youtube.com"  target="_blank">youtube</a>: <a rel="nofollow" href="http://www.youtube.com/watch?v=6F5c3doXsvk"  target="_blank">Cuddling Kittehs</a></p>
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		<title>Zurück vom Spital wegen einer Hirnblutung</title>
		<link>http://www.heiniger-net.ch/archives/1591</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 12:15:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Home stories]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine lieben Freunde und Verwandten Wer es noch nicht mitbekommen hat: Ich bin am Sonntag, 21. März frühmorgens wegen einer Hirnblutung ins Universitätsspital Zürich eingeliefert worden und dann eine Woche auf der Intensivstation gewesen. Nach rascher Erholung bin ich am Mittwoch, 31. März wieder nach Hause entlassen worden, bin aber jetzt einen Monat lang krankgeschrieben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine lieben Freunde und Verwandten</p>
<p>Wer es noch nicht mitbekommen hat: Ich bin am Sonntag, 21. März frühmorgens wegen einer Hirnblutung ins Universitätsspital Zürich eingeliefert worden und dann eine Woche auf der Intensivstation gewesen. Nach rascher Erholung bin ich am Mittwoch, 31. März wieder nach Hause entlassen worden, bin aber jetzt einen Monat lang krankgeschrieben und versuche gerade, mich von dem Stress, den das mit sich gebracht hat, zu erholen, und die Diagnose “cavernom” zu verdauen.</p>
<p>So, das war die Kurzfassung. Jetzt etwas ausführlicher: <span id="more-1591"></span></p>
<p>Am Samstag, 20. März hatte ich einen PC-Supportfall bei mir Zuhause, an dem ich ein paar Stunden in Ruhe arbeiten wollte. Im Laufe des morgens wunderte ich mich sehr über mein Körpergefühl, dass ich nämlich im linken Arm so ein Kribbeln spürte, als ob mir der Arm eingeschlafen sei, und ausserdem hatte ich undefinierbare Kopfschmerzen. Wie ich den Tag überwand, ist mir im Nachhinein nicht klar, nur dass die Kundin mit ihrem noch nicht fertig reparierten Laptop irgendwann von meiner Frau nach Hause geschickt wurde. Etwa um die Mittagszeit setzt nämlich meine Erinnerung aus. Meine Frau erzählte mir später, ich sei immer verwirrter gewesen und hätte seltsame Antworten gegeben. Etwa auf die Frage, wer uns denn heute besucht habe, sei meine Antwort “Der Frühling” gewesen. Was natürlich auch stimmt, das Wetter war sehr frühlingshaft gewesen. Aber die Antwort war doch ziemlich schräg. Später, so gegen 21 Uhr, hat meine Frau die Ambulanz gerufen, und ab da ging es einigermassen rasch vorwärts.</p>
<p>Die Sanitäterinnen nahmen mich mit, nachdem sie erst ausführlich meine süsse Katze bewundert hatten, und brachten mich in das Spital meiner Wahl. Da ich schon mal im Stadtspital Waid gewesen war, hätte ich eine dortige Einlieferung erwartet, aber anscheinend sprach ich selber ausdrücklich vom Triemli und so brachte man mich dorthin. Dort angekommen soll ich gesagt haben, “wie schön, endlich im Waid…” Aber egal, selbstverständlich wurde ich auch im Triemli versorgt und untersucht (MRT des Kopfes) und bald kam man da zur Erkenntnis, dass das Universitätsspital besser wäre für mich, weil es dort Spezialisten gäbe, ich hätte ein Kavernom, das bluten würde. Also brachte mich dieselbe Sanitätsequipe hinüber ins Unispital, wo ich Sonntag morgen ungefähr 4 Uhr eintraf. Dort wurde ich wiederum ausgiebig untersucht. Ich bin anscheinend die ganze Zeit ansprechbar gewesen, soll mich aber gegen Ende immer mehr zurückgezogen haben.</p>
<p>Die Sache scheint sich daher etwa so abgespielt zu haben: Das <a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kavernom"  target="_blank">Kavernom</a>, das ich wahrscheinlich von klein auf habe, aber bisher noch nichts davon wusste, hat möglicherweise am Samstag morgen früh aus unbekannten Gründen etwas geblutet. Da das Kavernom tief im Gehirn drin liegt, hat das geronnene Blut einen Durchgang für die Gehirnflüssigkeit (den <a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liquor_cerebrospinalis"  target="_blank">Liquor</a>) verstopft. Das wiederum hat dazu geführt, dass der Druck im Gehirn anstieg, weil der dauernd neu produzierte Liquor nicht mehr frei fliessen und somit auch nicht resorbiert werden konnte. Der erhöhte Hirndruck wiederum führte zu Ausfällen des Kurzzeitgedächtnisses und später auch des Bewusstseins. Nach ein paar Tagen wurde das geronnene Blut von selbst wieder aufgelöst, der Durchgang wurde somit wieder frei, und mein Kurzzeitgedächtnis erlangte seine Funktionsfähigkeit zurück.</p>
<p>Mit dem letzten Satz greifen wir den Ereignissen aber bereits etwas vor. Zunächst mal wurde der erhöhte Hirndruck diagnostiziert und meiner Frau wurde mitgeteilt, dass man mir voraussichtlich Hirnflüssigkeit ablassen müsse und zu diesem Zweck müsse man mir ein Loch in den Schädel bohren. Bis am Sonntag morgen um ca. 10 Uhr war dies dann auch erfolgt. Ich hatte somit zu diesem Zeitpunkt einen Schlauch mit Ablassventil im Schädel, womit der nicht resorbierte Liquor jederzeit abgelassen werden konnte. Und selbstverständlich lag ich jetzt auf der Intensivstation und war unter dauernder Überwachung. Gemäss Erzählungen meiner Frau wurde mir insgesamt über die nächsten paar Tage mehr als ein Liter Liquor abgelassen. Anscheinend hat man auch insbesondere anfangs grosse Angst davor gehabt, ich könnte ins Koma fallen. Man liess mich jedenfalls nicht schlafen sondern weckte mich mindestens jede Stunde einmal. Ich sei aber die ganze Zeit gut ansprechbar gewesen, man habe sich mit mir unterhalten können, ich hätte auch Witze gemacht. Allerdings habe ich auch immer wieder gefragt, weshalb ich denn da im Spital sei, und habe den Erklärungen meiner Frau geduldig zugehört. Aber nach einer halben Stunde hätte ich dasselbe nochmals gefragt und mich nicht mehr erinnern können, dass sie mir alles gerade eben erklärt habe.</p>
<p>Im Laufe des Mittwochs setzt mein Erinnerungsvermögen wieder ein. Ab da musste man mir nicht mehr alles mehrfach erklären. Und als ich die ersten Pfleger wiedererkannte (am Donnerstag) haben sie sich sehr gefreut über die Besserung meines Zustandes. Ab da ging es rasant aufwärts mit mir. Am Donnerstag hat man keinen Liquor mehr über das Ventil im Schädel abgelassen, sondern nur kontrolliert, dass der Hirndruck nicht übermässig ansteigt. Als das klappte, wusste man, dass die Liquor-Resorption wieder funktioniert und hat mir am Freitag den Ventil-Schlauch wieder aus dem Schädel entfernt. Am Samstag Vormittag wurde ich aus der Intensivstation in eine normale Pflegestation entlassen. Übers Wochenende passierte nichts weiter, am Montag leider auch nicht, ausser dass ich mich wieder grossartig fühlte und intellektuell und körperlich etwa so gut wie zehn Tage zuvor. Am Dienstag erklärte mir aber der Chefarzt ausführlich, was abgelaufen war, und war angenehm überrascht über meine Fortschritte. Jetzt ging es darum, wie es weitergeht.</p>
<p>Prinzipiell redete er davon, dass ein mehrwöchiger Aufenthalt in einer Reha-Klinik nach einem solchen Ereignis üblich sei. Dies deshalb, weil es häufig Fälle gebe, wo jemand hinterher einseitig gelähmt sei oder nicht mehr sprechen könne oder so. In meinem Fall scheine aber glücklicherweise nichts dergleichen eingetreten zu sein. Er wolle aber erst noch den Bericht der Ergotherapeutin abwarten. Diese meldete sich kurze Zeit später bei mir und führte im wesentlichen zwei Übungen mit mir durch, bei der einen ging es um Merkfähigkeit (sie las mir etwa 20 Wörter vor wie “Pferd”, “Stuhl” usw. und ich musste ihr dann wiedergeben, was ich mir merken konnte. Das machte sie mehrmals mit mir, und jedesmal konnte ich mehr von den Dingen wiedergeben, und auch irgendwann besser strukturieren durch Gruppenbildung (“Tiere”, “Möbel”). Sie war sehr zufrieden mit mir. Dann kam eine Logikaufgabe. Verschiedenen Stricharten waren Zahlenwerte zugeordnet (gerader Strich=2, Winkel=4, schräger Strich=6 Punkte) und ich musste von einigen Strichkonstrukten die passende Zahlensumme ausrechnen. Ich habe die Therapeutin angelacht und gesagt, ich sei Informatiker und sowas sei für mich keine ernst zu nehmende Aufgabe.  Ob sie nicht etwas schwierigeres hätte. Dann legte ich los, und sie vermerkte anerkennend, dass ich keinen einzigen Fehler machte. Meine Denkfähigkeit sei auf den ersten Blick wiederhergestellt und sie würde eine Entlassung empfehlen. Reha scheine nicht angesagt zu sein.</p>
<p>Zurück bei Chefarzt meinte dieser ebenfalls, einer Entlassung stehe nichts im Wege. Er wolle mich einfach in ungefähr drei Monaten nochmals sehen, dann müsse man meinen Kopf noch einmal genau untersuchen und so die Zukunftsperspektiven beurteilen zu können. Im besten Fall habe sich das Kavernom mit dieser Blutung von selbst aufgelöst. Im schlechtesten Fall könnte es passieren, dass da erneut Blutungen auftreten würden. Dann müsse man über eine Operation nachdenken, aber da mein Kavernom ziemlich tief im Gehirn liege, wäre es besser, wenn das vermieden werden könne.</p>
<p>Ich habe also eine Lücke in meinem Gedächtnis, die sich von ungefähr Samstag Mittag bis Mittwoch erstreckt. Aber ich weiss ganz sicher, dass ich in dieser Zeit hervorragend versorgt worden bin, zunächst von meiner Frau, aber auch und insbesondere von den Ärzten und vom Pflegepersonal von Triemli und Universitätsspital (<a href="http://www.neurochirurgie.usz.ch/"  target="_blank">Neurochirurgische Klinik unter Prof. Bertalanffy</a>). Jetzt bin ich Zuhause und stelle fest, dass ich sehr müde bin und viel schlafen will. Offenbar war die Zeit im Spital doch mehr Stress, als ich dachte. Erst langsam wird mir bewusst, wie viel Glück ich in dieser Sache gehabt habe.</p>
<p>Ich bedanke mich auch bei all jenen Verwandten und Freunden, die mich im Spital besucht haben. Wenn dieser Besuch vor Mittwoch war, kann ich mich nur leider nicht daran erinnern…  <img src='http://www.heiniger-net.ch/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<hr />
Nachtrag vom 1. April: Nach meiner gestrigen Entlassung hatte ich heute deutliche Kopfschmerzen. Ich überlegte, ob diese eine erneute Blutung ankündigen oder einfach “normales” Kopfweh seien. Deshalb rief meine Frau im USZ an. Von dort kam der Bescheid, ich müsse “sofort(!)” herkommen, was ich auch tat. Sobald ich da ankam, machte man ein neues CT und erklärte mir kurz darauf, dass es keine Veranlassung für irgendwelche Notfallmassnahmen gäbe. Das CT sähe gut aus, die Ventrikel in meinem Kopf seien wieder abgeschwollen, ich brauche mir keine Sorgen wegen einer erneuten Blutung zu machen. Gegen die Kopfschmerzen könne ich die üblichen Mittel einnehmen, etwa Dafalgan. Das hörte sich äusserst beruhigend an, ich ging wieder nach Hause, nahm zwei Dafalgan, und hatte fortan Ruhe.</p>
<hr />
Nachtrag vom 16. April: Heute war ein Kontrollbesuch beim behandelnden Arzt, bei Chefarzt Dr. Krayenbühl. Letzten Freitag war ich zu einem MRI aufgeboten worden, heute wollte mir Herr Krayenbühl erklären, wie es mit meinem Kopf steht. Der Bescheid ist sehr gut. Am Ort der Blutung ist nur noch ein kleiner, kümmerlicher (vielleicht stecknadelkopfgrosser) Rest Blut zu erkennen. Alles heilt gut ab, ein Kavernom sei überhaupt nicht zu erkennen. Seiner Meinung sei da überhaupt nie eines gewesen, oder aber es hätte sich durch die eine Blutung aufgelöst. In ca. 3 Monaten wolle er aber nochmals ein MRI machen lassen für eine definitive Beurteilung. </p>
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		<title>Ausgesperrt aus Google Adsense</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 12:39:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogroll]]></category>

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		<description><![CDATA[Sehr geehrte Firma Google Am 6. Oktober 2009 um 02:58 wurde mein Google Adsense Konto (mit dem Login daniel.heiniger@gmail.com) gesperrt. Ab diesem Zeitpunkt konnte ich da entsprechend nicht mehr einloggen. Die Benachrichtigungsemail war einigermassen kurz gehalten und wies nur darauf hin, es “könnte unseren Inserenten dadurch ein finanzieller Schaden entstehen”. Für weitere Infos wurde ich auf https://www.google.com/adsense/support/bin/answer.py?answer=57153 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Firma Google</p>
<p>Am 6. Oktober 2009 um 02:58 wurde mein Google Adsense Konto (mit dem Login daniel.heiniger@gmail.com) gesperrt. Ab diesem Zeitpunkt konnte ich da entsprechend nicht mehr einloggen. Die Benachrichtigungsemail war einigermassen kurz gehalten und wies nur darauf hin, es “könnte unseren Inserenten dadurch ein finanzieller Schaden entstehen”. Für weitere Infos wurde ich auf <a rel="nofollow" href="https://www.google.com/adsense/support/bin/answer.py?answer=57153"  target="_blank">https://www.google.com/adsense/support/bin/answer.py?answer=57153</a> verwiesen.</p>
<p>Gleichentags, ein paar Stunden später, am 6. Oktober um 06:35 habe ich einen Einspruch eingereicht über das Formular <a rel="nofollow" href="https://www.google.com/adsense/support/bin/request.py?contact=appeal_form" >https://www.google.com/adsense/support/bin/request.py?contact=appeal_form</a>.</p>
<p>Leider gab es darauf keinerlei Reaktionen. Und ich verstehe bis Heute nicht, was die Ursache für die Sperrung ist.</p>
<p><span id="more-1579"></span>Seit ungefähr Dezember 2006 betreibe ich meine eigene, private Homepage. In der Zwischenzeit habe ich auch angefangen, weitere Homepages zu betreiben und zu technisch zu unterstützen, ein paar wenige für eigene Zwecke, mehrere andere aber für Kunden. Insgesamt wohl etwa ein Dutzend. Auf meinen eigenen Domains hatte ich auch Adsense-Werbung geschaltet, in der Hoffnung, damit bestenfalls die Hosting-Gebühren wieder hereinzubekommen. Wenn ich mich richtig erinnere gab es bereits zweimal, maximal drei mal eine Auszahlung von je $100.</p>
<p>Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Adsense sind mir sehr bewusst. Dass ich insbesondere weder selber auf die auf meinen Seiten geschaltete Werbung klicken dürfe, noch andere Leute damit beauftragen.</p>
<p>Gelegentlich (vielleicht einmal alle zwei Monate oder so) ist es vorgekommen, dass ich selber auf eine Werbung geklickt habe, und zwar genau dann, wenn mich die angezeigte Werbung tatsächlich selber sehr interessiert hat und ich mehr wissen wollte über das beworbene Produkt. In so einem Fall konnte ich es mir nicht verkneifen, gegen die Adsense-Regeln zu verstossen.</p>
<p>Freunde von mir haben mich auf die Werbung auf meiner Homepage angesprochen und wollten wissen, was es damit auf sich hat. Natürlich habe ich es ihnen erklärt und dabei auch darauf aufmerksam gemacht, dass sie nicht absichtlich die Werbung anklicken dürfen. Aber ich kann natürlich nicht meine Hand dafür ins Feuer legen, dass nicht der eine oder andere Klick zuviel passiert ist. Sicherlich gut gemeint, aber natürlich nicht rechtens.</p>
<p>Letzteres wäre denn auch der einzige Grund, den ich mir vorstellen könnte, der zu höheren Klickraten als vielleicht üblich geführt haben könnte. Aber da ich keinen Zugriff auf irgendwelche Vergleichszahlen habe, und aufgrund der Kontensperrung auch nicht mehr auf die eigenen Raten zugreifen kann, habe ich keine Möglichkeit, so etwas zu überprüfen.</p>
<p>Darf ich ein paar Bitten aussprechen?</p>
<ol>
<li>Wäre es möglich, mir etwas genauer zu erklären, was die Ursache für die Sperrung ist?</li>
<li>Wäre es möglich, auf den Entscheid zurückzukommen und die Sperre aufzuheben?</li>
<li>Können Sie mir dabei helfen, den Quellen des Missbrauchs auf die Spur zu kommen, damit ich auch selber etwas dagegen tun kann?</li>
</ol>
<p>Selbstverständlich werde ich mich an die Allgemeinen Geschäftsbedingungen halten, so wie ich es bisher gemacht habe. Und wenn ich Kenntnis eines Missbrauchs erhalten sollte, werde ich alles in meiner Macht stehende unternehmen, um diesen Missbrauch abzustellen (indem ich etwa meinen Freunden noch einmal deutlich mache, dass sie nicht auf die Werbung auf meinen Homepages klicken dürfen).</p>
<p>Mit bestem Dank und freundlichen Grüssen</p>
<p>– Daniel Heiniger</p>
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		<title>Warum wurde die Reduktion des Umwandlungssatzes der Pensionskassenrenten abgelehnt?</title>
		<link>http://www.heiniger-net.ch/archives/1571</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 10:24:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal frage ich mich schon, wie weit Politiker und Wirtschaftsführer von der Realität der Bevölkerung entfernt sind. Da wundert man sich doch landauf, landab darüber, wie die Schweizer Bevölkerung mit einer Dreiviertelmehrheit die Logik über Bord werfen konnte und verantwortungslos zukünfitgen Pensionierten Geld zuspricht, das diese gar nicht selber erspart haben. Nun ja, wie soll [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal frage ich mich schon, wie weit Politiker und Wirtschaftsführer von der Realität der Bevölkerung entfernt sind. Da wundert man sich doch landauf, landab darüber, wie die Schweizer Bevölkerung mit einer Dreiviertelmehrheit die Logik über Bord werfen konnte und verantwortungslos zukünfitgen Pensionierten Geld zuspricht, das diese gar nicht selber erspart haben.<br />
Nun ja, wie soll ich sagen: Die Bevölkerung hat in den letzten Jahren anschaulich gelernt:</p>
<ul>
<li>Dass <strong>Reiche </strong>hemmungslos den Steuerwettbewerb ausnutzen und dorthin ziehen, wo sie keine oder nur wenig Steuern zahlen müssen</li>
<li>Oder aber sie hinterziehen gleich ihre Steuern und verschieben ihr Geld heimlich in ein Land mit Bankgeheimnis.</li>
<li><strong>Investmentbanker </strong>verzocken nicht nur ihr eigenes Geld, sondern auch dasjenige ihrer Kunden hemmungslos an der Börse.</li>
<li>Dabei scheuen sie nicht davor zurück, die Kunden mit falschen oder unklaren Versprechungen in Investitionen zu locken, die diese eigentlich gar nicht wollen und auch nicht verstehen, <strong>solange nur der eigene Umsatz und somit der Bonus stimmt</strong>.</li>
<li>In guten Zeiten kassieren sie schwindelerregende Boni und in schlechten Zeiten ist keiner verantwortlich, und <strong>der Steuerzahler trägt die Verluste</strong>.</li>
<li>Das vom Steuerzahler zur Rettung eingeschossene Geld wird so rasch wie möglich absorbiert und zur Fortführung der Bonus-Party eingesetzt. An eine <strong>Rückzahlung </strong>der Rettungsgelder nach erfolgreicher Rettung <strong>denkt </strong>natürlich <strong>keiner</strong>. Wozu auch.</li>
<li>Nachdem der Staat das Führen von Pensionskassenguthaben für alle Arbeitgeber obligatorisch macht, ergattern sich<strong>Versicherungen </strong>so rasch wie möglich ein schönes Teil dieses lukrativen Kuchens. So viel Sparzins wie möglich für die Versicherten zu erwirtschaften liegt nicht in ihrem Interesse, stattdessen wird zusätzliche Rendite lieber als Gewinn abgeschöpft.</li>
<li>Das Führen von eigenständigen Pensionskassen wird durch staatliche Vorschriften so kompliziert gemacht, dass ein Heer von<strong>Finanzberatern </strong>und <strong>Anwälten </strong>nötig wird, die sich hier eine goldene Nase verdienen können. Die Verwaltungskosten gering zu halten liegt nicht in ihrem Interesse, im Gegenteil.</li>
<li><strong>Politiker </strong>lassen sich von der Wirtschaft für irgendwelche Mandate offen oder verdeckt bezahlen und verwandeln sich so vom Volks– zum Interessenvertreter.</li>
</ul>
<p>So ist heutzutage klar: Ich (und viele andere Leute auch) fühlen sich von der Politik nicht vertreten. Ebenfalls ist Ethik und Moral offensichtlich ein Fremdwort geworden für alle diejenigen, die sie sich eigentlich leisten könnten. Warum wird von mir Vernunft, Ehrlichkeit und Rechtschaffenheit erwartet, wo mir doch von dutzenden von Vorbildern in Politik und Wirtschaft die Hemmungslosigkeit vorgemacht wird? Warum wird von mir (und anderen kleinen Bürgern) Solidarität erwartet, wo es doch immer offensichtlicher ist, dass nur der Eigennutz zählt? Dass alle anderen nur verarscht werden, wo es nur geht?<br />
Na bitte!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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